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working time

May 16, 2014

Portrait

sorry, this time in German only!

Hannes ist am 10.Mai nach einer 4 Tages Tour aus Wien gut am Schiff angekommen.
Das letzte Stück mit der ‘Westerland’, einer ehemals Deutschen Fähre, über Nacht von der Hauptinsel nach Savusavu, der angenehmste Weg, außer fliegen aber die Flüge sind im Moment zu teuer und wir haben immer viel zu viel Gepäck. Die Fähre wird vor Allem durch Lack zusammengehalten, irgendwie traurig anzusehen, viele Rostlöcher aber diese schön lackiert!

Am gleichen Tag haben wir unsere Boje in den Mangroven verlassen und ankern beim Cousteau Resort 5 Meilen entfernt. Hier bastelt sich’s einfach viel schöner! Nur der Bäcker ist leider weit weg.

DSCN0168 Mini

Bei der Fahrt mit beiden Motoren durch das Bojenfeld Dieselgestank im Schiff, pfuigack. Ohje, in der Bilge steht Diesel.
Zum Glück war nur ein Dieselfilter undicht und wir hatten in Tonga Ersatz gekauft, der erste Tag vergeht also mit Dieselgeplantsche und Dieselgeruch in der Nase. Es reicht dann auch mit diesem einen Projekt!

Hannes kämpft etwas mit jetlag, der äußert sich indem er um 20.00 in’s Bett fällt und um 3.00 schon wieder aufstehen könnte, dann ist ihm langweilig!

Die kommenden Tage vergehen mit den dringendsten Projekten und zum Erholen Kaffee und Kuchen bei Freunden die auch hier ankern, Odin, Luna Blue und Tamora.

Cx paddelt mit einem geborgten Seakajak durch die Gegend und steckt sogar einmal die Zehen in den Sand!
Sonst verlassen wir das Schiff kaum, von einer Schnellexkursion nach Savusavu abgesehen, Hannes muß dringend benötigtes destilliertes Wasser holen, unsere 5 Liter reichen nicht, Batterien fast leer! Ohjegerl…

DSCN0188 basteln

Bei der Kugellager Kugeltausch Aktion am Mast entdecken wir noch 3 Gekkos, einer davon ist nur 3cm lang und dunkelbraun, die anderen kommen in Größenabstufungen, eventuell sind das 3 Generationen? Hier gibt’s genug Insekten um eine große Gekko Population zu ernähren.

Ein anderer hockt am Zapfhahn vom Selbstgemachten Ingwerwein unter der Sonnenschutzabdeckung und plumpst in Hannes Glas beim Wein zapfen. Er ist so geschockt das er sich nicht mehr von der Stelle rührt, geniale Portraits vom 4cm langen Babygekko. Am Zapfhahn versammeln sich oft besoffene Fruchtfliegen, das muß ein Festmahl sein!

sailing gekko

sailing gekko

So vergeht wieder einmal die Zeit, in einer Woche haben wir folgende Projekte durch:

am Steuerbordmotor beide Dieselfilter wechseln

alle Leinen wieder einziehen die wir weggenommen hatten um sie vor Sonne zu schützen, auch die Wantenabspannungen

am Mast 2 Klemmen für die Fallen tauschen, alte abnehmen, Dichtmasse wegputzen, neue Löcher bohren, abdichten, anschrauben, ein Tag ist schnell vorbei, dann werden auch noch neue Leinen eingezogen, dafür muß man die neuen mit den alten vernähen und durch den Mast fädeln

Hannes spleißt ein Auge in ein neues Dyneemaseil mit Mantel, nicht ganz einfach und sehr kraftintensiv, für die neue Wantenspannungsleine

am Großfall (Leine zum Segel raufziehen) einen Block wechseln, also Leine aus dem Mast ausfädeln und wieder einfädeln

Batteriewasser kontrollieren, oh Schreck, fast leer, nachfüllen und hoffen das sie nicht kaputt sind

Klopumpe zerlegen und neue Dichtung einsetzten, sie rinnt schon wieder

bei allen Mastrutschern (diese laufen auf einer Schiene zum einfacheren Segel setzen) die Kugeln tauschen (456 Stück!). Also Rutscher von der Schiene nehmen, vom Segel abmontieren, putzen, befüllen und wieder auf die Schiene schieben, das ganze ohne Verluste!

Schäkel am Dinghy Flaschenzug erneuern, er bricht beim Raufziehen des Beiboots, zum Glück war’s noch nicht weit aus dem Wasser

Elektronikbasteleien:
neues Netzteil für den Dyson Akkustaubsauger basteln (aus 3 verschiedenen, zusammen geschalteten Netzteilen kommen dann auch wirklich 28 V raus), in Wien war leider innerhalb von einer Woche keines aufzutreiben

neuen Mikroschalter in die Fernbedienung der Ankerwinsch einbauen

LED Lichterleiste im Cockpit neu verkabeln

den unbenutzten Reserve Laptop wieder zum Laufen bringen, er hat gestreikt

was noch so ansteht:
Vorfall wechseln; neuen Borddurchlaß montieren; alten Borddurchlaß unter der Wasserlinie verschliessen, dafür müssen wir beachen; Kloschläuche neu legen; Fäkalientank ausbauen; Wantenspannungsleine tauschen; Rümpfe putzen, um nur einige zu nennen….

damit sind wir mindestens noch 2 Wochen beschäftigt bevor wir überhaupt an’s Segeln denken können!

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