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Vava’u, die letzten Tage

October 13, 2013

Der Teil liegt noch in der Hauptstad beim Zoll, die gemailten Papiere sind aber ok, eventuell morgen.
Wir machen eine Radtour in den Norden. Da waren wir noch nicht. Da gibt’s einen viewpoint über den Klippen mit genialer Aussicht. Die Straße recht gut bis auf das letzte Stück, wir schieben und dann gehen wir zu Fuß. Kühe und Schweine überall, auch mitten am Weg.

Und ganz viele große Spinnen neben der Straße, oder sogar quer über die Straße. Mit gestreiften Haxerln und dicken weißen Hintern. Schön! Und dann haben wir das tollste Spinnennetz gefunden das wir jemals gesehen haben.
Ein Trichter, aber verkehrt herum ohne Öffnung, wie ein Drahtseildach, ganz gleichmäßig gewebt, und oben eine dickere Zick Zack ‘Naht’!
Die Spinne war eher unscheinbar, aber das Netz einfach toll! Ist sicher was Besonderes. Rundherum viele kleine Spinnen (vielleicht die Jungen die erst üben müssen) in recht chaotischen Netzen, da mag man keine Fliege sein! Fotos folgen…

Danach quer über die Insel an ‘Feldern’ vorbei und durch kleine, von vielen Schweinen bevölkerte Orten. Die Gärten sind gut umzäunt damit die Schweine nicht hineinkommen und alles auffressen und durchwühlen.

Gemüse Anbau Flächen gibt es viele, auch richtig große. Viele Wurzeln (Cassava, Taro, Yams) mit schönen großen, grünen Blättern, Papayas, Bananen, dazwischen immer Palmen (die Kokosnüsse bekommen die Schweinderln), Wassermelonen (die sind grad reif aber teuer), Pineapples, Vanille Plantagen, und große Mangobäume, die sind aber grad erst am Blühen.

Nachmittags zum Glück Schatten, aufziehender Regen, angenehme Temperatur. Retour wurde es aber immer weiter, man muß dann doch noch ein paar Mal steil rauf und runter. Die lätscherten Kekse haben dann gleich viel besser geschmeckt!

In der Nacht, natürlich nach Mitternacht wenn alle gut schlafen, plötzlich 40 Knoten Wind nach einem sekundenschnellem 180 Grad Winddreher.
Da sind die Sachen durch’s Cockpit geflogen! Und die Fischer haben um ihre Boote am Steg gekämpft. Auf den ca 2 km hat sich mächtige Welle aufgebaut, wagrechte Gischt und Regen. Sehr ungemütlich. Zum Glück war das Spektakel nach einer Stunde vorbei. Geschlafen haben wir aber dann trotzdem schlecht, und kalt.
Einige Schiffe sind abgetrieben aber passiert ist nichts, ausser ein paar umgefallener Bäumen am Hügel.

Am Freitag dann haben wir das Ventil endlich in der Hand, natürlich muß man noch etwas bezahlen, für den Zoll und den Transport nach Neiafu. Hmmm, ein teurer Spaß!

Es ist aber tatsächlich der richtige Teil, also gleich einbauen. Bisschen mit Hydrauliköl rumpritscheln (eine Kupferleitung durchschneiden, ufff) aber nach einigen Versuchen ist alles wieder dicht.
War ziemlich spannend! Weil mit durchgeschnittener Leitung können wir gar nicht steuern… Probefahrt mit neuem Autopilot folgt…

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