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Retour in Neiafu

September 23, 2013

Nachdem wir unsere Drahtseile bei ‘Hunga Haven’ in der Hunga Lagoon abgegeben, eine Inselwanderung unternommen und einen faulen Tag verbracht haben ging’s schon wieder weiter.
Wollten uns eine Höhle ansehen aber am Ankerplatz zu voll, also weiter. Bleiben bei Nr 8, da waren wir schon.

Am nächsten Tag weiter, wollen Wale sehen und auch die ‘Muktuk’ aus Österreich nochmals treffen. Leider sehr unruhiger Ankerplatz, Wind dreht auf Nordost, ungeschützt. Den Walen war’s wohl auch zu windig!

Am nächsten Tag flüchten wir zu unserem liebsten Platz unter den Klippen bei absoluter Windstille (Nr 10). Es bläst mit 20 bis 25 Knoten, genau auf die Nase, wir kreuzen an Riffen und Inselchen vorbei, spannend!
Am Vortag viele Segler, heute kaum welche, zu ungemütlich! Innerhalb der Lagune baut sich ein bisschen Schwell auf, aber eigentlich ist es gemütliches Vollgas segeln ohne Schwell!
Wir düsen gerefft mit 6 bis 9 Knoten durch die Gegend, ideale Thunfisch Geschwindigleit aber wir haben keine Lust auf fischen. Zu viele Wenden und kein Autopilot! Feig also!

Den ruhigen Ankerplatz haben schon einige andere entdeckt, wir ankern etwas abseits knapp neben der Wand in feinstem Sand (eine Seltenheit hier, sonst Felsblöcke mit Kettengerassel Nachts) unter den hübschen Bäumen mit Flughunde Gezeter und Grillengezirpe.

Unser Hydraulikventil ist auch hier. Hat netterweise Karen von der ‘Red Herring’ aus NZ mitgebracht.
Aber es ist das Falsche! Hmm, was jetzt? Wir finden jemanden der am nächsten Tag sehr zeitig nach NZ fliegt und ihn mitnimmt. Aber wir müssen dafür nach Neiafu. Seufz, es wird nichts mit einem ruhigen Sonntag.

Eigentlich darf man hier am Sonntag nichts unternehmen außer beten und essen aber wir segeln los, wieder 25 Knoten. Windrichtung ist eigenartig, wir kreuzen innerhalb der Kanäle auf wo man normalerweise bei Windstille motoren muß. Praktisch.
Teilweise sehr böig, wir beschleunigen von nix auf 7 Knoten, aber nur kurz, bis zur nächsten Böe. In Neiafu voll wie immer, aber die Gratis Boje ist frei, juhuuu, keine Lust auf ankern in 35m Tiefe!
Wir geben den Teil ab, unglaublich wie hilfsbereit die Neuseeländer sind! Und hören den Kirchenglocken und den Kirchenchören zu. Für einen richtigen Kirchenbesuch sind wir mal wieder zu faul. Brot gibt es ab 16.00, irgendwie illegal über den Zaun. Lustig!

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