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Angekommen in Tonga

August 30, 2013

Am 27. August sind wir endlich in Tonga eingelaufen.
Haben es nach Neiafu in der Vava’u Gruppe geschafft.
Statt 340 direkten Meilen in 3 Tagen wurden es 512 Meilen in 8 Tagen!
Zuerst kein Wind, dann zu viel und genau auf die Nase, woher sonst? Mit der Gegenströmung wieder furchtbare Wendewinkel.
Zu allem Überfluß ist am vorletzten Tag auch noch der Autopilot eingegangen und wir durften eine Nacht von Hand steuern. Saukalt!

Bei Sonnenaufgang kreuzen wir an den hohen Klippen entlang, toll!
Leider keine Wale, nur eine einzige Fontäne. Zum Fischen keine Lust, dabei soll dort immer etwas beissen! Zu müde.
Bis in den Hafen muß man noch ein Stück segeln, und dann muß man am Pier anlegen.
Bei recht viel Wind und nur einem Motor ein schwieriges Unterfangen, es lagen schon einige Schiffe dort.
Platz nur mehr am der hohen Mauer. Große, schwarze Gummiblöcke, schöne schwarze Spuren am alten Lack, die Fender hängen natürlich immer falsch.
Alles geht schnell weil uns der Wind fest an die Wand drückt, sehr spannend! Stehen mit dem Schnauzerl im abgesperrten Frachthafen, keinen juckt’s.
Wir warten, nicht lange, zuerst Customs, dann Immigration, dann Quarantäne und zum Schluß noch Health.
Jeder will sich etwas erschnorren, Leinen, Kekse, Nudeln, Wein (der ist so gesung, hat der Arzt verschrieben), was ist das, das will ich (Cx’s heilige, letzten Ferrero Rochers, eines wird geopfert), überall hineinschauen ob es was zum Abstauben gibt.
Wir trennen uns auch noch von einer Leine, eigentlich wollten wir diese gegen Fisch oder Obst tauschen.
Die selbstgenähte Flagge wird nicht kritisiert aber sofort kontrolliert, hat man keine muß man um 15$ sofort eine kaufen, wir waren gewarnt. Nach ca 3 Stunden und um 60 Euro ärmer sind wir offiziell in Tonga.

Wir bleiben noch am Pier und gehen die 50m zum Markt und weiter ins ‘Zentrum’. Ein paar Läden, einige Touristenrestis, Souvenirshops, Banken.
Wir kaufen 2kg Henderlteile und Mandarinen (sauer mit Kernen), den Rest verschieben wir auf morgen.
Leider sind hier viele Bojen gesetzt, jedes Resti, Diveschool, Charterbasis vermietet Bojen für ca 7 Euro pro Nacht.
Das wollen wir lieber verfressen und so ankern wir dann doch auf 34m! Alles an Kette mit Leinenverlängerung muß rein.
Wir hoffen. Ziemlich windig. Ausser uns ankern noch 2 Schiffe (große Motorboote) hier, alle anderen nehmen Bojen.
Wie wir den Anker wieder hochbekommen werden ist noch unklar, wahrscheinlich so wie zu Pukuri’s Zeiten, über eine Winsch. Die Miniankerwinsch schafft das nicht! Aber vorerst bleiben wir einmal hier und rasten…

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