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Wallis nach Tonga, Tag 5

August 22, 2013

Nach 4 Nächten haben wir uns gerade einmal 190 Meilen von Wallis fortbewegt. Das könnten wir bei guten Bedingungen in 24 Stunden schaffen.

Wir leiden also unter akutem Windmangel!
Laut Wettervorhersage sollten wir immer zwischen 6 und 12 Knoten Wind haben, aus Ost bis Nordost, in Wirklichkeit sind es nur 2 bis 6 Knoten. Wo der Rest vor sich hin bläst ist unklar.
Noch dazu dreht der Lufthauch manchmal, und manchmal geht gar nichts mehr. Dann kommen die Segel runter und wir treiben dahin. Zeit zum Schwimmen gehen! Regenschauer sind ganz selten, keine Squalls, kein Wind, aber genug Welle.

Welche Tonga Inselgruppe wir anlaufen werden wir entscheiden wenn wir näher kommen. Je nachdem wo der Wind uns hinsegeln läßt.
Wir haben es ja nicht eilig, für das Rigg ist wenig Wind besser als zu viel. Bis jetzt keine Probleme.

Seit gestern treiben wir an einer kleinen, abgelegenen Insel vorbei. Niuafo’ou. Die ist rund mit einem großem Kratersee in der Mitte. Leider gibt es keinen geschützten Ankerplatz, aber bei Flaute kann man auf einem 14m tiefem Fleck ankern.
Es sind gerade Segler dort die wir aus Spanien kennen und gerne treffen wollten. Das erste Schiff seit 10 Jahren oder so das die Insel anlief. Soll toll sein, hatten Funkkontakt als wir ca 20 Meilen nordöstlich der Insel waren. Blöderweise hat es dann gestern Abend so ausgesehen als ob wir doch Meilen machen könnten Richtung Süden, sind daran vorbei gesegeltmit flotten 3 Knoten, Wind ist aber bald wieder eingeschlafen und heute stehen wir 16 Meilen südöstlich der Insel. Zu weit um retour zu kommen mit Rückenlufthauch. Motoren wollen wir nicht. Also treiben wir weiter Richtung Süden. Mal schauen wo wir landen.

Eigentlich möchten wir in die Ha’apai Gruppe (noch 250 Meilen), die ist mittendrin und sehr einsam mit vielen unbewohnten Inselchen.
Aber ein bisschen Trubel in der Vava’u Gruppe (noch 190 Meilen) wäre auch nicht schlecht, dort gibt es eine Charterbasis und jede Menge Touristen.
Oder wir segeln ganz in den Süden wenn wir nicht aufzukreuzen wollen, nach Tongatapu (noch 350 Meilen), mit der Hauptstadt von Tonga, Nuku’alofa.
Brauchen mal wieder ein Geschäft. Reis und Knoblauch ist aus. Aber verhungern werden wir nicht!

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