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Koro und Ovalau

May 19, 2013

Die Optimisten bewegen sich wieder.
Allerdings waren wir fast festgewachsen. Hannes hat 2 Tage damit verbracht den Rumpf abzuschaben, unser schönes eigenes Riff. Die ansässigen Krabben waren ziemlich unglücklich und ausser ein paar ganz winzigen haben sie uns verlassen.

Von Savusavu wollten wir nach Osten, Wind war aus Süd vorhergesagt, so war’s aber leider nicht wirklich. Anfangs konnten wir die nächste Insel südlich anlaufen, Koro.
Dann ein Winddreher, tja, für die 22 Meilen haben wir also 53 gebraucht, elende Kreuzerei! Strömung natürlich gegen uns, Wind auch.

Und kurz vor sunset waren’s noch immer 6 Meilen. Ui, schwierige Einfahrt, es wird finster, hmmm, also Motoren an und Vollgas. Mit dem letzten Funzerl Licht sind wir in Dere Bay auf Koro Island eingelaufen. Da gibt’s Gratis Bojen aber die konnten wir nicht mehr sehen. Ankern auf 20m mit schlecht haltendem Ankergrund. Und sehr unruhige Nacht weil die Bucht nur nach Ost wirklich gut geschützt ist und der Schwell aus Süd kam.

Und dann mußten wir uns gleich ein paar Tage von der Segelei erholen. Das geht dort hervorragend. Schöne Schnorchelplätze, tolle Tauchgänge (Hartkorallenparadies!). Und nette Wanderungen.
Es haben sich auf Koro einige Ausländer niedergelassen und sich Traumhäuser hingestellt. Sie leben auch ohne Strom, Wasser (nur Regenwasser), etc, also quasi Schiffsleben auf Luxus! Und wir wurden mit Papayas, Bananen und Zitronen (so groß wie Grapefruits) eingedeckt. Und Abends hin und wieder ein Treffen im Resort Restaurant bei kaltem Bier.

Das Resort hat nur 3 schöne große Bungalows, ein Restaurant, und einen ewig langen Steg wo wir das Dinghy lassen konnten. Bei Ebbe liegt das Riff frei und man muß weit laufen, haben vergessen mal zu messen wir lange der Steg ist, Cx sagt 100m Hannes 200m.

Und jeden Tag gab’s Vogelbesuch, kleine Schwalben mit roter Kehle und schimmernd blauem Rücken. Die sind ja nett aber haben uns mächtig zugeschissen. War nicht einfach das wegzubekommen. Davon haben wir lange etwas!

Mußten uns dann doch losreissen und sind mit Übernachtungsstop auf Makogai heute in Ovalau angekommen. Ankern vor Levuka. Das war die erste Europäische Siedlung und die erste Hauptstadt von Fiji. Viele Gebäude aus 1800 und etliches. Man ankert nahe an der Stadt mit auflandigem Wind. Bei wenig Schwell liegt man aber gut, nur bei Flut schaukelts ein bisschen.

Das Stück von Makogai nach Ovalau war eine der besten Segelstrecken bis jetzt. Man segelt hinter den Riffen der vorgelagerten Inseln, mit ca 12 Knoten Wind und kaum Schwell. Fast wie in einem See, also satte 7 Knoten ohne schaukeln, genial! Nur unseren Köder wollte heute keiner. Gestern war eine Goldmakrele am Haken, aber eine kleine. Reicht grad für 2 Abend und 2 Mittagessen. Und so ein Thunfischerl wär was gewesen. Hier gibt’s eine Thunfischdosen Fabrik, vielleicht kehren wir da ja zu.

Wollen morgen die Stadt erkunden, ist aber nicht groß, auf einen Aussichtshügel klettern und vielleicht auch noch eine Radtour unternehmen. Keine Ahnung wie lange wir bleiben…

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