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Fiji / Savusavu

December 29, 2012

For the English version please scroll down!

Während der letzten paar Tage hat der Wind zugelegt und wir wären fast am 27. in Fiji angekommen. Fast deshalb weil man hier ab 16.30 recht viel ‘overtime’ bezahlen muß. Angeblich sagt keiner was wenn man sich spät an eine Boje hängt und erst am nächsten Morgen einklariert.
Das war uns aber zu unsicher und so haben wir uns am 27. ab Mittags im Windschatten von Taveuni, einer vorgelagerten Insel, versteckt, treiben gelassen und gewartet. Da waren es noch ca 35 Meilen. Abends dann mit einem Minivorsegel Richtung Savusavu. Kaum sind wir aus der Inselabdeckung heraussgesegelt waren wir viel zu schnell. Noch kleineres Vorsegel, unangenehmerweise aber auch viel Welle. Also nicht sehr angenehm unsere letzte Nacht auf See. Aber die Letzte!

Am 28. gegen 8.00 endlich bei der Einfahrt vom Bojenfeld in Savusavu. Da fängt’s zu schütten an. Ok, wir warten. Eine Stunde später hängen wir endlich an einer Boje. Die Marina kümmert sich um Alles.
Die Behörden kommen auch bald.
Ok, wir warten. Zuerst kommt das Gesundheitsamt. Das geht schnell, ein Formular ausgefüllt, fertig. Die Gebühren können wir innerhalb eines Monats im Spital bezahlen.
Immigration und Zoll kommen bald, ok, wir warten. Es wird immer später, hmmm, ob vor der Mittagspause noch was passiert? Wir dürfen nicht an Land gehen bevor nicht alles erledigt ist und auch keinen Besuch bekommen. Ha, 11.20, sie kommen. Aber nur einer, aber er kann gleich beides erledigen. Viele Formulare und einen Kaffee später wird das Schiff inspiziert und wir sind fertig, oder?
Nein, es kommt noch der Quarantäneofficer. Ok, wir warten. Aber wir können Mittagessen gehen und er kommt danach. Alles ganz einfach und total freundlich, so wünscht man sich das!

Ok, wir rücken aus. Mit unseren Freunden Sylvia und Heinz von der ‘Mambo’ füllen wir unsere Bäuche mit leckerem Gemüse in ihrem Lieblingsresti. Wir teilen eine Portion weil die sind so groß das man das nie schaffen kann. Unsere Mägen sind ja auch geschrumpft nach der Pazifik Diät!
Kaum retour am Schiff kommt das Quarantäneamt. Auch komisch das man da vorher schon an Land gehen darf. Tiere? Fleisch? Frisches Obst und Gemüse an Bord? Nix, und den 4kg Barrakuda den wir noch gefangen haben haben wir schon verdaut. Noch ein paar Formulare ausfüllen und zahlen und wir sind FERTIG! Juhuuuuu!

Ok, nicht ganz, wir müssen ja noch zahlen. Alles in Allem kostet der Spaß ca 115 Euro. Aber wir haben für 4 Monate Ruhe, dann können wir noch 2 verlängern. Der Antrag für das ‘Cruising Permit’ wird von der Copra Shed Marina Office nach Suva gefaxt. Soll 3 Werktage dauern. Dauert aber nicht einmal einen.
Am Samstag am Weg zum Markt ist es aber schon da. Sehr hurtig! Und man darf überall hinsegeln ohne nochmals ein permit zu beantragen oder wo vorstellig zu werden. Das ist neu und gut! Nur ein einziges Mal zum Zoll bevor man hier wegsegelt und das war’s. Also DAS ist mal eine sehr positive Entwicklung. Normalerweise wird alles schwieriger und teurer für Segler.

Savusavu ist auf Vanua Levu, der nordöstlichen, zweitgrößten Insel von Fiji. Der Ort hat ca 5.000 Einwohner und es gibt jede Menge Läden und einen Obst und Gemüsemarkt. Alles leistbar, frisch und lecker!
Jetzt machen wir einmal Urlaub! Hier gibt’s sogar eine heisse Dusche, was für ein Luxus!
Bis jetzt haben wir nicht viel gesehen, es regnet oft und wir sind noch müde und haben keine Lust auf Exkursionen. Ausserdem müssen wir ja ordentlich tratschen und feiern!

Einzoiger Nachteil ist der Platz unserer Boje, die ist nur 30m von der Straße entfernt. In der ersten Nacht sind wir um 4.30 fast aus dem Bett gefallen, da fährt der erste Bus und es klingt als macht der bei uns Station.
Wenn der Wind so dreht das wir mit dem Heck zur Straße schauen kann man fast auf einen kleinen Steg springen. Wir bräuchten nur das Seil vorne ein bisschen zu verlängern, dann ging sich’s aus!

Und alle sehen uns zu, ist ja auch spannend so ein Schiffsleben!
Da muß man aufpassen was man tut und immer adrett gekleidet ist sonst bekommt noch wer einen Schreck. Hannes darf auch nicht mehr über Bord pinkeln. Leider macht auch schwimmen keinen Spaß unter Beobachtung. Andere Bojen gibt’s keine, war schon ein Glück diese zu ergattern, dank den ‘Mambo’s’ hat’s geklappt!
Für den nächsten Zyklon sind wir also gewappnet, aber es kommt ja sicher keiner mehr…

1, Fiji Straße

English version:

The last few days the wind picked up and we nbearly made it on the 27th. We didn’t want to arrive afterhours because that costs twice so we were hiding behind ‘Taveuni’ an island to the East. Drifting and waiting.
At night we made the last 35 miles to Savusavu. We tried to be slow, just put a tiny piece of sail up but still too fast! And quite choppy, not very comfortable our last night at sea!

On the 28th at 8am are outside of the mooringfield. And it starts raining, ok, we wait. One hour later we are on ‘our’ mooring. YES, we made it! The marina informs the officials, we just have to wait, ok that’s what we do.
First it’s the public health office. That’s easy, one form, finished. We can pay the fee on Monday in the clinic, or later. Next should be Immigration and Customs. Ok, we wait.
And wait, if they’ll come before lunch? Yes, but only one official. But he can do both, that’s great! After plenty of forms and a coffee we are done. So easy! And so friendly! It should be everywhere like this!

Just the quarantine office is missing, but we can go and have lunch, he will come later.
Our first lunch ashore, good and plenty, we can share one plate this big they are. Our friends Sylvia and Heinz who also organised the mooring for us bring us to their favourite place.

Quarantine is done very fast, and we can have a lazy afternnon chatting and drinking more coffee.
The ‘cruising permit’ will be done by Copra Shed Marina. They fax it to Suva, next morning we have it, easy!
And the new thing is that you need only a permit once for all islands in Fiji. And just have to show up at customs before leaving the first time. That’s rare that things get better, normally they make it harder and more expensive. So now we have 4 month, after that we have to extend our visa.

Till now we haven’t seen much, too tired, too much rain!
Savusavu is on Vanua Levu, the second largest island in the Northeast of Fiji. Plenty of shops and a great market for fruits and veggies. Now we make holidays!

The only drawback is the spot of our mooring. It’s about 100ft off the road, if the wind puts our back there we can nearly jump onto a small pier. And the first bus at 4.30am sounds as it stops right on board.
And we have to be careful how to dress and what we do, Hannes is not allowed to pee overboard anymore!

Well, we don’t have to stay here, we can anchor close by and still use the HOT shower, what a luxury! And keep the mooring for the next cyclone, if there is one, we say there won’t…

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