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Maupiti, Deutsch

November 24, 2012

Von Bora Bora nach Maupiti sind es gemütlich zu segelnde 30 Meilen. Die nehmen wir am 21.11. in Angriff.
Anfangs sehr wenig Wind, dann auffrischend, mit dem Spinnaker sind wir recht hurtig. Genau Mittags bei Flut sind wir beim Pass. Das ist eine berüchtigte Einfahrt. Es herrscht immer Strömung hinaus da der Schwell viel Wasser über’s Riff schiebt und das muß dann durch den sehr schmalen “Ausfluß”. An der breitesten Stelle sind es grad einmal 75 Meter. Bei Südschwell ist er unpassierbar da dann Brecher im Pass stehen. Wir haben wenig Schwell aus Ost, alles ganz easy, mit den beiden Motoren ist auch die verzwickte rechts links rechts Kombination kein Problem.
Auch ist die Fahrrinne sehr gut markiert sogar Peilmarken gibt es. Mit der Pukuri hätten wir Maupiti ausgelassen.

Das Atoll sieht ein wenig wie Klein Bora Bora aus, ein spitzer Berg mitten drin von palmenbewachsenen Motus (Inselchen) umgeben. Der “Mt.Teurafaatiu” ist immerhin 380m hoch, da müssen wir rauf!

Zuerst ankern wir aber kurz hinter dem Pass vor dem Motu Pitihahei. Idyllisch! Allerdings stehen schon 3 Schiffe hier, mehr sind’s im ganzen Atoll nicht.
Nach dem Mittagessen rudern wir mit dem Pukurini an Land, sehr seicht, Rochen flitzen herum und Igelfische. Die sind so groß das der Rücken fast rausschaut und beim Flüchten entsteht eine mächtige Bugwelle.

Und dann stehen wir endlich wieder an einem Strand. Der letzte war auf St.Barth im April.
Wir umrunden die Insel, Sandstrand gibt’s aber nur innerhalb der Lagune, am Aussenriff scharfes Korallengestein. Sieht aus wie Beton mit Korallenstücken, sind die versteinert?

Der Pass sieht von Land noch viel schmäler aus, man kann fast auf’s andere Motu spucken.
Den Nachmittag verbringen wir an Bord mit sitzen, schauen und auf den sundowner warten.

Morgens geht’s dann zum Schnorcheln am “Manta Point”. Das ist ein Manta Schönheitssalon mit Putzstation, es sind vier hier, der größte hat ca 4m Spannweite.
Danach verlegen wir uns vor den Ort, unser Baguette ist aus, mit den Rädern geht’s zur Inselerkundung. Frisches Baguette gibt’s in der Boulangerie, das Beste seit langem! Das futtern wir dann am berühmten “Tereia Beach”. Von dem sind wir aber enttäuscht. Schön ist nur das Stück an dem 2 Bungalowanlagen stehen, die sind zwar klein aber die ‘Tabu’ Schilder sind groß.
Die ganze Inselrunde ist nur 10km lang, etwas mehr mit den Umwegen zum Strand, wir finden eine Mangoallee mit massenhaft Fallobst im Strassengraben, schwer bepackt radeln wir retour.

Auf Maupiti wohnen ca 1.000 Menschen, die Insel ist rundherum besiedelt. Viel Obst und Gemüseanbau, sogar riesige Wassermelonen wachsen hier!

Für Nachmittagsbeschäftigung ist auch gesorgt. Das Schlauchi wird nochmals geklebt, dieses Mal mit ultrapickertem Marinekleber. Es war schon ein armes “Deflatable”, wir mußten dauernd pumpen.
Hannes flext das Holz am Cockpitdach auf, da sind zwei tiefe Risse und Wasser tropft darunter ins Bett. Nicht gut! Leider ist viel Holz naß und es muß ordentlich weggeschliffen werden. Juhuuu, Glasfaser und Holzstaub überall!
Ui, die Luken waren offen, tsssss.
Cx rudert zum Motu Tuanai, eine lange Sandbank und interessante Vegetation. Wuschelgras das nach Alm aussieht und nicht so als ob es seewasserfest wäre.

Am 23. nehmen wir den Berg in Angriff. Zeitig, heiß ist es trotzdem!
Dann wieder ein Regenguß, gerade soviel das der Weg schön rutschig wird. Aber wir tragen tatsächlich richtige SCHUHE! Sehr ungewohnt. Die Vegetation ändert sich nicht viel, die 380m sind anscheinend zu wenig für moosbewachsene Bäume. Die Aussicht ist fantastisch! Man braucht eigentlich überall nur ein Stückerl hinauf um die Lagune zu bewundern aber vom Gipfel haben wir 360° Blick!

Von unten sieht der Berg gar nicht so spektakulär aus, von oben dann steile Klippen und sogar Kletterstellen am Weg. Runter tut den Oberschenkeln gut, wir werden wieder Muskelkater bekommen!
Nachmittags verlegen wir uns ein Stück damit wir wieder einen sunset sehen können, unterm Berg ist’s schon um 17.00 schattig.

Wir müssen auch überlegen wann wir los wollen, entweder wir haben Schwell aus Ost aber 2 Tage später keinen Wind, oder wir warten etwas, dann dreht der Schwell aber auf Süd und wir können nicht hinaus… Immer diese Entscheidungen!

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