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wir segeln nach Moorea

November 10, 2012

8.11., wir legen ab!!!!
Am 9.10. sind wir auf Tahiti angekommen, eigentlich waren wir eh schnell! Nur ein Monat für einen Schiffsverkauf und einige Reparaturen.

Die Freunde von der “Rancho Relaxo of the Seas” bekochen uns noch mit Kaiserschmarrn mit Himbeeren und PIZZA! Die Beste!
Wie es bei ihnen weitergeht ist unklar, das Schiff hat am Riff zu viel Schaden abbekommen um es noch zu reparieren, bzw kostet die Reparatur fast soviel wie ein neues gebrauchtes Schiff.

Ui, segeln, ungewohnt.
Der berüchtigte Windschatten hinter Tahiti hatte es auch wieder in sich. Also der Windschatten nicht direkt aber kaum biegt man um’s Eck pfeift einem der Starkwind um die Ohren, alles was noch nicht verräumt ist fliegt, der neue Sonnenschutz auf den Luken ist auch nicht windtauglich!

Und das neue System für die Wantenabspannung ist uns bei den ersten Wellen gerissen, mitten im Paß! Der Mast hat wieder einmal wie wild geschaukelt, die Wanten geschlagen, recht hohe Wellen, die Versuche schnell ein Seil zu montieren werden mit wehen Fingern und blauen Flecken belohnt. Alles schlägt.
Irgendwann haben wir’s aber, der Mast steht noch. Uns ist schlecht vor Aufregung. Hatten wahrscheinlich fast einen Herzinfarkt.

Die Überfahrt nach Moorea ist nur 20 Meilen lang aber die ersten 10 sind ein Horror, wird das Seil halten in den doch sehr hohen Wellen? Haben wir nicht doch zu viel Segel? Nach einem Monat Ruhezeit kommt einem ja alles wieder neu vor.
Cx wird’s auch gleich schwummrig, dabei war der Ankerplatz in Tahiti alles Andere als schaukelfrei. Wahrscheinlich die ganze Aufregung, ähmmm.

Moorea ist beeindruckend wie voriges Jahr, aber dieses Mal steht so ein schöner, schnittiger Kat hier. Ja, die Pukuri!
Die “Jungs” sind nur bis hierher gesegelt und wollen jetzt doch die ganze Hurricaneseason hier bleiben.

Wir bleiben einen Tag (oder doch zwei). Cx radelt durch die Gegend auf der Suche nach Beute, findet Avocados im Gebüsch, fallen reif vom Baum, und Maracujas im Strassengraben. Leider keine Mangos.

Hannes verbringt den Tag mit dem Bastelprojekt “Backstagen”.
Nach der Aktion Tags davor wollen wir die sofort montieren. Material haben wir schon in Papeete gekauft, die Beschläge hat er geschweißt. Müssen noch zig Löcher in Niro bohren, und einige Seile spleissen. Alles montieren, und dann hoffen das es wirkt…

Und weil natürlich alles nicht so funktioniert wie man es sich vorstellt dauert das natürlich länger als nur einen Tag…

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