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Tahiti, basteln auf zwei Schiffen

October 25, 2012

Seit 2 Wochen sind wir auf Tahiti, Zeit zum Relaxen hatten wir noch keine, sind schon etwas erschöpft!

Am 10.10. hat Hannes die Behördenwege erledigt, das ist hier leider etwas komplizierter geworden, man muß zu 3 verschiedenen Stellen, unter Anderem zum Airport zur Immigration, dort darf man dann in der prallen Sonne zig Formulare ausfüllen…. Und das Ganze mit einem Patschen im Hinterrad vom Klapprad!
Zum Glück kann man bis fast zum Airport mit dem Dinghy fahren, mit dem Pukurini hätten wir da keine Chance.

Am 11. sind wir mit dem Bus zur Pukuri, da stand sie noch.
Etwas schmutzig aber der Schimmel war halb so schlimm wie befürchtet.
Nur im Cockpit grau, in den Rümpfen ganz wenig, und das obwohl es dort so viel regnet.

Das haben wir auch gleich zu spüren bekommen, der 12. war total verregnet. Putzen geht auch im Regen, aber die Anker raustauchen wenn’s draussen auch kalt ist war nicht lustig.

Waren gut im Schlick vergraben, bewegt hat sich die Pukuri nicht.
An der Kette dicke Seepocken und Algenwald (das riecht bis heute gut im Ankerkettenkisterl).
Die Rümpfe waren auch mächtig bewachsen aber mit der Spachtel ging alles leicht runter, doch ein gutes Antifouling das die US Navy verwendet (haben wir seit Dez. 2010 drauf).

Am 13. segeln wir zeitig los Richtung Papeete.
Wenig Wind, wir düsen trotzdem dahin, schon ein Unterschied zur schweren Optimist mit dem kleinen Vorsegel. Wir haben’s auch nicht verlernt mit der Pukuri zu segeln!
Da geht alles viel leichter, die Dimensionen sind halt doch kleiner!

Der Paß der voriges Jahr so spannend war ist dieses Mal total friedlich, kaum Schwell, wenig Strömung.
Neben der Optimist ist eine Boje frei, die krallen wir uns, bis jetzt hat sich keiner beschwert. Und dann geht’s los mit ausräumen und putzen.

Das größte Problem ist aber das wegräumen vom Zeug auf der Optimist. Es ist einfach unglaublich wieviel Klumpert man anhäuft.
Wir schmeissen säckeweise Zeug weg und müssen trotzdem zig Mal mit dem Dinghy fahren, jedes Mal voll beladen.
Das meiste ist aber Essen, wir waren ja schon voll gebunkert für die Fahrt nach Westen.
Werkzeug und Ersatzteile bleiben auch viele auf der Pukuri, aber trotzdem. Nähzeug, Nähmaschine, Kompressor, Tauchzeug incl Blei und 3 Flaschen, Elektonikbastelzeug kistenweise, und so weiter….
Jeden Tag ein bisschen etwas. Man sollte doch öfters das komplette Klumpert ausräumen.

Ablenkung bekommen wir durch Reini und Sandra vom Tri ‘Ave Gitana’ die am Weg nach Apataki sind.

Der Interessent wird am 20. erwartet, wir beeilen uns also. Am 18. kommt aber schon die Crew an und will an Bord übernachten. Damit haben wir nicht gerechnet! Ohjegerl, was jetzt?
Schnell alles von Bord schaffen, ein bissi putzen, und einiges noch stehen lassen. Chico vom Kat ‘Chi’ ist zu Besuch und darf schleppen helfen.

Der Wassermacher wird getauscht, auf die Pukuri kommt der von der Optimist, der braucht viel weniger Strom und wir mögen unseren alten lieber. So ein Einbau geht natürlich auch nicht ohne Pannen vor sich, wo bitte ist der richtige Nippel? Und da fehlt jetzt ein Meter Schlauch, etc, zum Glück gibt’s in der Marina einen Laden der fast alles hat.
Hannes pendelt zwischen Optimist, Pukuri und Land herum, Cx ist mit putzen und einräumen beschäftigt. Am 20. kommt auch Jerry der Interessent.
Wir machen eine Ausfahrt und warten wir auf eine Entscheidung.

Es sind noch einige Projekte auf der Pukuri zu erledigen: Kühlschrank bekommt eine neue Verdampferplatte, Wassermacher, Sonnendach ev neu nähen, usw.
Auf der Optimist geht nix weiter, hier gibt’s natürlich auch jede Menge Projekte, Wassermacher Einbau, Solarpaneel montieren (eins haben wir behalten), Zeug verstauen damit man segeln kann, alles durchsehen (zB die Kisten an Medikamenten) und viele Dosen essen.

Cx war in zwei Wochen nur 2! Mal im Supermarkt, weil die Zwiebel aus waren🙂
Es gibt hier jetzt einen ganz neuen zweiten großen Supermarkt, gegenüber vom Carrefour, jetzt muß man natürlich immer in beide gehen.

Wir brauchen URLAUB!
Ev verlegen wir uns kurz nach Moorea, aber hier hängen wir an einer Gratis Boje (ein Block ohne Mooringboje) und das müssen wir glatt ausnützen.

Die Erkenntnis von dieser Geschichte: man hüte sich vor einem Zweitschiff!!!!

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