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Dachprojekt

August 1, 2012

Das Dachprojekt, es dauert doch länger als erwartet:

view while working

Tag 1: Das ganze Klumpert, Material für ca 600€ (Platten, Glasfaser, Polyesterharz und Härter, Spachtelmasse, Rollen, PVC Installationsrohre, etc) und Werkzeug wird an Land gebracht, wir dürfen eine Veranda mit toller Aussicht beschmutzen. Die Bienenwaben Platten (120 x 240cm) werden zusammenlaminiert, es
entsteht eine 240 x 360 große Platte.

making one out of three

Innenseite Rohre aufkleben

Danach die Platte biegen, auf Rohren und Brettern in Form legen und die Oberfläche mit 2 Lagen Glasfaser laminieren (1 Lage Criss Cross und eine Lage Biaxial), dazwischen immer die Aussicht und die an und abfahrene Fähre bewundern, und unser Dinghy bewachen

Aussenrohre laminierenRohre laminieren

Tag 2: Platte umdrehen, Innenseite laminieren, 2 Lagen Glasfaser, das Polyester stinkt erbärmlich! PVC Installationsrohre zuschneiden, eins wird halbiert und als Verstärkung in die Mitte der Platte mit Polyestergatsch aufkleben. Abends versammelt sich der ganze Ort am Steg und angelt, viele kleine Fische, manche kommen in eine Tonne, für den nächsten Tag? als Köder? keine Ahnung, als Köder werden eigentlich Einsiedlerkrebse zerschlagen, seufz

filling

grinding

Tag 3: aufgeklebte Rohre laminieren, Rohre als Seitenverstärkung zuschneiden und ebenfalls aufkleben, wir können ein mächtiges Gewitter schon Stunden vorher kommen sehen, es erwischt uns am Nachmittag, wir warten, müssen dann aber doch
im Regen zur Optimist zurück

playing with dirt

Tag 4: Seitenrohre laminieren, erste Lage Spachtelmasse, jeden Tag beobachten wir das Spiel mit dem 5m Gezeiten Unterschied, am Strand werden Liegen hin und hergeräumt, Boote rauf und runtergezogen, interessant, und wieder ein Gewitter

high tide on the way to work

Tag 5: spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, Streß mit den Nachbarn, es staubt zuviel, wir dürfen nicht weiter machen
low tide on the way home

Tag 6 und 7: retour nach Panama, mit dem Rad in die Shoppingmall Spachtelmasse kaufen, Brotvorrat aufstocken, zu den Mangobäumen schaffen wir es nicht da eine böse Regenfront näherkommt die uns auch knapp vor dem Schiff mit Sturmböen erwischt, die Räder werden gebadet, am Sonntag radelt Hannes nochmals zum Hardwarestore und kauft sich ein Schweißgerät, Cx ist damit beschäftigt die Luken auf und zuzumachen, alle 30 Minuten eine Regenfront

Taboga

Tag 8: wieder nach Taboga, die Nachbarn sind noch da, Ersatzprogramm: Wanderung auf den ca 300m hohen Berg,
junglecolorful and huge
wir wandern am Bach entlang durch dichten Wald, finden bunte Frösche, Insekten, winzige Pilze und Mangos, die Sicht vom Gipfel ist mäßig weil es zu diesig ist um die skyline zu sehen, tres cruzeshinunter auf der gemütlichen Schotterstraße mit Umweg über die halbe Insel, als Belohnung ein Eis im “Supermarkt” der Insel, ein Miniladen mit Miniauswahl, Eis gibt’s aber!froggies
funky mushroommantis
view at high tide
bug
view low tide

Tag 9: spachteln, schleifen, spachteln, Hannes ist schon Profi im Schleifen mit der Flex, alles andere ist zu schwach, Cx ist der Profi im Anmischen von Spachtelmasse und Polyester und darf Staub wischen und zusammenkehren, Mittags gibt’s Hamburgesas aus dem Dorfrestaurant

Tag 10: weiter im gleichen Programm, dazwischen x Mal putzen, feiner Staub überall, Mittags grillen wir altes Brot im Minibackrohr, das Rindfleisch für das Abendessen ist in der Vakuumverpackung schlecht geworden, es stinkt unglaublich,
wir essen Spaghetti

Tag 11: Rohre zum 2ten Mal spachteln und schön schleifen, wieder mal ein Gewitter, die vielen Angler sind trotzdem da, sie dürfen erst nach Abfahrt der letzten Fähre an den Steg wo auch unser Dinghy liegt

Tag 12: der letzte Feinschliff, allerdings nur auf der Unterseite, aufbringen von 2 Lagen Gel Coat, das ist eine Mischung aus Polyester mit Frabe, ein richtiger Paatz, Gel wie der Name schon sagt! Dazu muß man auch Härter geben und in die letzte Schicht Paraffin damit die Oberfläche nicht klebrig bleibt. Wir
streichen nur die Innenseite, die Oberseite des Dachs wird erst an Bord fertiggestellt, wir wollen keinen Lärm und Staub mehr machen, es reicht!!!!!

über Bord gehts

Tag 13: mit Schweizer Hilfe, Priska und Tobias von “Marioneta”, wird das Dach (ca 50kg oder ein bissi mehr) über den Balkon gekippt, auf die Straße gelassen, zum Strand geschleppt, mit 2 Dinghies zur Optimist verfrachtet und dort mühsam an Bord gehievt.

auf der Straßefloating roof

Das ist das Schwierigste und geht nicht ohne Schrammen vor sich. Das Gel Coat ist auch etwas klebrig, wir hinterlassen schmutzige Handabdrücke und der Sand bleibt dran kleben. Nachmittags Spaziergang, der Strand ist gut besucht und alle verlassen aussehenden Häuser bewohnt, nur am Wochenende. Wir holen noch Mangos vom Friedhof und gönnen uns ein Abschiedseis

Tag 14: wir motoren wieder nach Las Brisas und waschen die staubige Wäsche

rooftransport

Tag 15: das Dach wird an die (fast) richtige Stelle verfrachtet, sieht schon ganz vernünftig aus, wir bestellen bei Ali, dem besten Schweisser vor Ort die “Füße”. Die Niro Stange liegt ja schon länger an Bord
fast richtig

Tag 16: die ersten 4 Stützen werden maßgefertigt, Cx verbringt den Tag mal wieder einkaufend statt an Bord zu schwitzen

Tag 17: wir montieren die polierten, fertigen Steher, dann regnet’s leider mal wieder und es geht nix weiter

first postsraincollection's working
Tag 18: die letzten beiden kurzen Stücke werden geschweißt, Cx radelt zur Lavanderia in Balboa (30min) mit einem riesigen Rucksack, 4 Maschinen. Bettwäsche, alle Matratzenüberzüge müssen mal in die Maschine! Nachmittags radelt Hannes zur Hafenbehörde unser Deposit retour verlangen und wieder einmal Schrauben etc kaufen
Saint Regina
Zukunft: Gel Coat kaufen, wir haben nur mehr wenig über, eventuell einen Umwandler von 220V auf 110V kaufen, die hier gekaufte Flex braucht leider 110V. Unsere liegt natürlich auf der Pukrui. Dann heißts alles wieder abmontieren und sicher noch 2 Tage schleifen, spachteln, schleifen und dann endlich streichen.
Dann muß noch die Regensammlung montiert werden und überlegt wie wir die Seitenteile montieren wollen. Den Stoff kaufen wir hier, genäht wird dann in Tahiti. Vorne wahrscheinlich durchsichtige Plastikplane, werden also sicher noch eine Woche hier bleiben!

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